Das ganze Jahr. FREUDE by Manfred H. Freude Download ebook

20 Sep
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Das ganze Jahr. FREUDE by Manfred H. Freude Download ebook

20 Sep

Das ganze Jahr. FREUDE by Manfred H. Freude Download ebook.

»Er war ein lieber Vater«

14 Aug

»Er war ein lieber Vater«.

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Freude Philosophie

23 Dez

Freude Philosophie

21 Mrz

Hymne der Schöpfung

Zwischen Vogelgrippe oder Schweinegrippe
Steht der Mensch. – Schwach
Zwischen erstem Schrei und letztem Seufzer
Der Magen knurrt sein ganzes Leben.
Die Därme geben keinen Furz mehr frei.
Nichts ist uns fremd.

Was fragt die Leber, was die Niere?
Sackratten und Filzläuse?
Farbenpracht und Regenbogen der Galle.
Man sieht nur mit dem Tripper gut.
Auf der Krebsstation wird wieder mal gefeiert.
Die Blase füllt die Nacht.
Und von der Knolle wächst die Welt.

Welches Organ ist Krone dieser Schöpfung?
Wer reißt den Schlund auf, wer den Arsch?
Die Sau die hat den Menschen gemacht.
So, wie er liegt gekühlt und blau im Leichenhaus.
Bis man ihn brennt und in die Welt verstreut.

Schöpfungsstunde

Nun kommt die Stunde,
In der die Worte aufgestiegen
Heraufgeworfen
Waren da,
Wo vorher nichts
Von ihnen war

Doch,
Als der Dämmerzustand
Endete
Da war ich leer und hungernd,
Taumelnd

Schöpfung
Für Schiller
Der Not gehorchend, nicht dem Eigenen..
Höher im Verstand auf längere Zeit
– Sir geben sie Gedankenfreiheit –
Ist nichts mehr geliebt als die Wahrheit.
Doch wo stehen wir heute?

Verstand verkettet zum Ganzen.
Bruchstückhaft der Gang der Welt
Es lebe der Dichterkönig.
Es lebe der Idealismus.

Hochzeit der Dramen
Leerer Schädel auf dem Schreibtisch
So vergehen die Götter.
Die Freiheit war sein Evangelium.
– Ich liebe Schiller ein Leben lang –
Nun sei mir Spiegel Dichter!

Freiheit ja, niemals
Gleichheit und Brüderlichkeit
Freiheit nicht höherem Wesen
Freiheit nur seinem Innern
Alles; nicht bloß Gedanken

Nah der Schöpfung stehen die Dichter.
Fliegen sie den Bienen gleich.
Honig strömend aus den Büschen
Wie sie hier für Götter sprechen.

Weinen, etwas mehr Gefühle.
Etwas mehr Empfindsamkeiten
Eine Parabel für die Seele

© Manfred H. Freude

genesis 2013

Ab heute, 21. März, Welttag der Poesie, möchte ich sieben Tage lang mit euch über Fragen zur Genesis nachdenken; aktuelle, historische, ästhetische, politische usw. Jeden der besagten Tage wedet ihr dazu eine Frage auf diesem Blog und auf Facebook finden. Ausgewählte Texte, spannende Kommentare und Ideen werden in einem Ebook bei mikrotext erscheinen, zusammen mit einem Essay von mir. Die Form der Kommentare bleibt offen, es kann sich um Gedichte handeln, Prosa oder kurze wissenschaftliche Abhandlungen, Traktate und Pamphlete.

Ich freue mich auf eure Schöpfungen!

Jan Kuhlbrodt

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Schöpfung

21 Mrz

Schöpfung

Für Schiller

Der Not gehorchend, nicht dem Eigenen..

Höher im Verstand auf längere Zeit

–         Sir geben sie Gedankenfreiheit –

Ist nichts mehr geliebt als die Wahrheit.

Doch wo stehen wir heute?

 

Verstand verkettet zum Ganzen.

Bruchstückhaft der Gang der Welt

Es lebe der Dichterkönig.

Es lebe der Idealismus.

 

Hochzeit der Dramen

Leerer Schädel auf dem Schreibtisch

So vergehen die Götter.

Die Freiheit war sein Evangelium.

–         Ich liebe Schiller ein Leben lang –

Nun sei mir Spiegel Dichter!

 

Freiheit ja, niemals

Gleichheit und Brüderlichkeit

Freiheit nicht höherem Wesen

Freiheit nur seinem Innern

Alles; nicht bloß Gedanken

 

Nah der Schöpfung stehen die Dichter.

Fliegen sie den Bienen gleich.

Honig strömend aus den Büschen

Wie sie hier für Götter sprechen.

 

Weinen, etwas mehr Gefühle.

Etwas mehr Empfindsamkeiten

Eine Parabel für die Seele

PHILOSOPHISCHES WERK Schwaigen&Nichtsz

23 Feb

SCHWAIGEN & NICHTSZ – Die unerhörte Wende

Autor:

Manfred H. Freude (Autor)

Preis:

59,85 €

Ausführliche Beschreibung:

Sprachspiel, Sprechakttheorie und Privatsprache.
Allgemein sprechen wir bei einem Sprachspiel von „allgemeinen“ Äußerungen. Es sind also keine eindeutigen Äußerungen. Trotzdem soll die Sprache, Regeln folgen; so wie ein Spiel, ebenfalls Regeln befolgt. Aber ist die Regel, das, was ein Spiel ausmacht, im Gegensatz zur Sprache? Folgen wir nicht richtiger eher Richtlinien? Innerhalb eines praktischen Zusammenhangs versteht man jede Äußerung als Sprachspiel. Klären wir nicht, dass es bei einem Spiel einen Sieger gibt. Ich erwähne hier vorsätzlich nicht den Verlierer. Die unterschiedliche Qualität der Sprache zeichnet sich durch die spezielleren Begriffe gegenüber der alltäglichen Sprache aus. Das gibt es auch bei Spielen. Je vortrefflicher das Spiel, desto höher der Einsatz und der Gewinn. Desto höher der persönliche Einsatz des Spielers. Man kann also nicht bei (Fachsprache) Hochspielen nicht mit Kinderspielen (Privatsprache im weitesten Sinne) argumentieren. Das Zeigen des unvorstellbaren Holocaust, oder der Bilder von 9.11. sowie Hinweise auf Bücher, die nicht verfügbar sind, weil sie sich auf dem Index befinden oder nicht mehr auffindbar sind, bei diesen Vorstellungen steigert sich das Pathos des Schweigens ins Unerträgliche. In der Imitation des Privatsprachenargumentes kann man nun sagen, dass tatsächlich das Pathos unerträglich wird, wenn eine rettende Sprache über soviel Verlust nicht möglich ist.
Sollte Sprache also verwendet werden, wie ein Spiel. Das hieße, es muss immer einen Verlierer geben, auch bei einem Spiel mit sich selbst. Bei einer Rede, wer wäre dabei der Verlierer. Wir sprechen bei der Sprache nur vom Verlierer, denn würden wir es als Spiel bezeichnen, wenn der Sophist seinen Gegner in Grund und Boden redet. Beispiele, wie die Sprache verwendet werden kann, eignen sich nicht zu Sprachspielen. Sprache wäre in diesem Spiel nur der Ball, der Stein oder der Würfel. Ein Ball, Stein oder Würfel alleine macht noch kein Spiel aus, ebenso wenig, wie die Sprache. Dass jede sprachliche Äußerung in einer menschlichen Praxis beheimatet ist, heißt, dass ohne Sprechen und ohne ein Dichten, der Mensch nicht leben kann. Dichterisch wohne der Mensch. Wie der Mensch gezwungen ist zu atmen, so ist er gezwungen zu dichten, zu sprechen. Man bedeutet mit einem Wort, einem Satz, dass was man tut, mit einem Ball, Stein oder Würfel. „Ich werde auch das Ganze: der Sprache und der Tätigkeiten, mit denen sie verwoben ist, dass »Sprachspiel« nennen.“ – Wittgenstein, P

Softcover | Wissenschaft | 480 Seiten s/w | ISBN: 978-3-8442-1887-9
Deutsch | Altersempfehlung: ab 18 Jahren | Erscheinungsdatum: 16.02.2012

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